Sioux


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Sioux  ·  Walheim 1954  ·  Damen & Herren  ·  Gr. 37 bis 47

Sioux: Der Mokassin. Handgenäht. Seit 1954.

Peter Sapper gründete Sioux 1954 in Walheim, Baden-Württemberg, inspiriert von handgefertigten Mokassins der indigenen Bevölkerung Guatemalas. Sioux war der erste Schuhhersteller, der den Mokassin in Deutschland auf den Markt brachte. Bei Leiser: Mokassins, Halbschuhe, Comfortschuhe und Businessschuhe für Damen und Herren in Größen 37 bis 47.

Sioux im Sale
Die Mokassin-Machart erklärt Blatteinsatz (Deckel) das kleine Oberteil Schaft umschließt den Fuß von unten U-Naht handgenäht
Naht Handgenäht
Material Echtleder
Gefühl Barfuß

Was ist ein Mokassin, und was unterscheidet ihn von anderen Halbschuhen?

Drei Machart-Merkmale, die den Sioux-Mokassin ausmachen
Die U-Naht: sichtbares Handwerk

Die charakteristische Mokassin-Naht verläuft in U-Form von der Schuhspitze entlang beider Seiten. Sie verbindet den großen Schaft mit dem kleinen Blatteinsatz oben. Diese Naht ist handgenäht und am fertigen Schuh sichtbar, das wichtigste visuelle Merkmal des Mokassins.

Der Schaft als Brandsohle

Beim echten Mokassin übernimmt das Oberleder selbst die Funktion der Brandsohle. Es umschließt den Fuß von unten und an beiden Seiten, ähnlich einem Handschuh. Das Leder schmiegt sich dadurch individuell an die Fußform an und wird mit der Zeit weicher.

Der Autoped: Sioux-Erfindung

1958 kombinierte Sioux als erster Hersteller weltweit Ledersohlen mit Stopper-Noppen aus Gummi. Der Autoped, ursprünglich als Autofahrerschuh entwickelt, schützte den Schuh beim Betätigen der Pedale. Aus dem Autoschuh wurde ein stilprägender Straßenmokassin.

Welche Materialien verwendet Sioux, und was bedeutet das für die Passform?

Echtleder, Wildleder, Kreppsohle, konkrete Merkmale

Glattleder und Wildleder (Veloursleder)

Sioux verwendet überwiegend hochwertiges Glattleder und Wildleder (auch Rauleder oder Veloursleder genannt). Wildleder passt sich besonders gut der individuellen Fußform an und gibt durch die samtige Oberfläche schon beim ersten Tragen nach. Das Leder stammt als Nebenprodukt der Schlachtung und kein Tier wird dafür eigens gehalten.

Wechselfußbett

Die meisten Sioux-Modelle haben ein herausnehmbares Fußbett, das durch eigene orthopädische Einlagen ersetzt werden kann. Das Sioux-Fußbett ist anatomisch geformt und dämpft besonders im Fersenbereich. Für Träger mit Einlagen empfiehlt sich eine halbe Nummer größer.

Kreppsohle: Naturmaterial

Eine Sioux-Besonderheit sind Modelle mit echten Kreppsohlen aus Naturkrepp. Krepp ist ein Naturkautschuk-Werkstoff, der sehr biegsam ist und sich besonders gut für den Mokassin-Charakter eignet. Kreppsohlen sind teuer und werden von wenigen Herstellern noch eingesetzt.

Noppen-Sohle (Intarsia)

Das Sioux-Modell mit Gumminoppen auf der Ledersohle, seit 1958 im Sortiment, ist stilprägend für die Marke. Die Noppen machen die Sohle rutschfest, ohne die Biegsamkeit zu beeinträchtigen. Heute weit verbreitet, aber von Sioux als erste Kombination weltweit entwickelt.

Wie der Mokassin nach Deutschland kam: die Geschichte von Peter Sapper

Von Guatemala nach Walheim, die Gründungsgeschichte von Sioux

Die Vorfahren von Peter Sapper waren Exildeutsche, die in Guatemala lebten. Zwischen den Weltkriegen kehrte die Familie nach Deutschland zurück. In Guatemala hatten die Nachfahren der Mayas noch traditionelle handgefertigte Mokassins getragen. Mit dieser Inspiration gründete der junge Peter Sapper 1954 in Walheim im Schwäbischen sein Unternehmen. Er suchte einen indianischen Namen, der in Deutschland durch Karl May bekannt war und leicht auszusprechen ist. Das erste Schuhpaar, das Sioux in einer stillgelegten Hausschuhfabrik in Walheim herstellte, war ein Paar Mokassins.

1954

Peter Sapper gründet Sioux in Walheim. Erster Mokassin-Hersteller in Deutschland.

1957

Einführung des Grashopper, ein legerer Freizeitschuh, der anfangs belächelt, später zur Ikone wird.

1958

Der Autoped: Sioux kombiniert als erster Hersteller weltweit Ledersohle mit Gumminoppen.

Heute

Rund 300 Mitarbeiter. Produktion in Walheim und Lousada/Portugal. Rund 650.000 Paar im Jahr.

Sioux bei Leiser: für wen und wann?

Der Handschuh für den Fuß, Mokassins, Halbschuhe und Businessschuhe in Übergrößen bis 47
Passform: Sioux fällt normgrößig aus. Der Mokassin gibt durch das weiche Leder nach dem Einlaufen etwas nach, normgrößig bestellen, nicht größer. Wechselfußbett vorhanden; bei eigenen Einlagen eine halbe Nummer größer. Die Größentabelle bei Leiser gibt Orientierung. 30-Tage-Rückgabe.

Häufige Fragen zu Sioux

Mokassin, Geschichte, Passform, Materialien und Sortiment bei Leiser.
Was ist ein echtes Sioux-Mokassin?
Ein Mokassin ist ein Halbschuh, bei dem das Oberleder den Fuß von unten umschließt, ähnlich einem Handschuh. Die charakteristische U-Naht an der Schuhspitze ist handgenäht und verbindet den Schaft mit dem kleinen Blatteinsatz oben. Das Leder schmiegt sich individuell an die Fußform an. Sioux war 1954 der erste Hersteller, der den Mokassin in Deutschland auf den Markt brachte.
Welche Sioux-Schuhe gibt es bei Leiser?
Bei Leiser sind Sioux-Schuhe für Damen und Herren erhältlich: Mokassins, Halbschuhe, Businessschuhe, Comfortschuhe, Pantoletten, Sandalen und Sommerschuhe. Für Herren bis Gr. 47, für Damen bis Gr. 44,5. Das aktuelle Angebot unter Mokassins, Herren Halbschuhe und Damen Halbschuhe.
Woher kommt der Name Sioux?
Gründer Peter Sapper suchte einen indianischen Namen, der in Deutschland durch Karl May bekannt war und leicht auszusprechen ist. Sioux leitet sich von den nordamerikanischen Sioux-Völkern ab, deren traditionelles Schuhwerk der Mokassin war. Sapper selbst hatte als Kind in Guatemala die Mokassins der indigenen Bevölkerung kennengelernt.
Wie fällt Sioux in der Größe aus?
Sioux fällt normgrößig aus. Normgrößig bestellen. Beim Mokassin gibt das weiche Leder nach dem Einlaufen etwas nach, nicht größer bestellen. Bei eigenen Einlagen eine halbe Nummer größer wählen. Die Größentabelle bei Leiser gibt Orientierung. 30-Tage-Rückgabe inklusive.
Kann man Sioux-Mokassins barfuß tragen?
Ja. Der echte Mokassin ist so konzipiert, dass er barfuß getragen werden kann. Das weiche Leder schmiegt sich an die Fußform an und bildet keine Druckstellen. Das Sioux-Fußbett ist herausnehmbar, ohne Fußbett für den Barfuß-Charakter, mit Fußbett für mehr Dämpfung. Viele Modelle eignen sich auch als Hausschuh.
Was ist der Sioux Autoped?
Der Autoped war ein 1958 von Sioux entwickelter Schuh für Autofahrer. Sioux kombinierte als erster Hersteller weltweit Ledersohlen mit Stopper-Noppen aus Gummi, die Noppen schützten den Schuh beim Betätigen der Pedale. Aus dem Autofahrerschuh wurde ein stilprägender Straßenmokassin, der das Noppensohlen-Design in der Schuhmode etablierte.
Sind Sioux-Schuhe für Einlagen geeignet?
Ja. Die meisten Sioux-Modelle haben ein herausnehmbares Fußbett, das durch eigene orthopädische Einlagen ersetzt werden kann. Bei Verwendung eigener Einlagen eine halbe Nummer größer als gewohnt bestellen, da die Einlage Volumen im Schuh beansprucht.
Aus welchen Materialien werden Sioux-Schuhe hergestellt?
Sioux verwendet überwiegend hochwertiges Glattleder und Wildleder (Rauleder/Veloursleder). Das Leder stammt als Nebenprodukt der Schlachtung. Sohlen: Naturkreppsohle, Ledersohle mit Gumminoppen (Intarsia) oder Gummisohle. Das genaue Material ist in der Produktbeschreibung bei Leiser angegeben.
Gibt es Sioux in Übergrößen?
Ja. Das Sioux-Sortiment bei Leiser reicht für Herren bis Gr. 47. Damit ist Sioux eine der wenigen Marken bei Leiser mit Herren-Übergrößen. Für Damen bis Gr. 44,5. Unter Damen Übergrößen lässt sich nach Sioux filtern.
Wo produziert Sioux?
Sioux produziert an zwei Standorten: am Gründungsstandort Walheim in Baden-Württemberg und in Lousada, Portugal. Das Unternehmen beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und stellt rund 650.000 Schuhpaare pro Jahr her. Sioux ist damit einer der wenigen deutschen Schuhhersteller mit aktiver Produktion in Deutschland.
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