Timberland
Timberland: Der Yellow Boot. Wasserfest seit 1973.
Nathan Swartz entwickelte 1973 mit seinen Söhnen in einer Fabrik am Flussufer in New England den ersten wasserfesten Stiefel, im Direktansohl-Verfahren, das Schaft und Sohle ohne Naht verbindet. Der beige-gelbe Yellow Boot wurde zur Schuhikone. Bei Leiser: Timberland-Boots und Schnürstiefel für Herren und Kinder.
Was bedeutet "direktangesohlt", und warum ist das Timberlands wichtigste Erfindung?
Die Technologie hinter dem wasserfesten Yellow Boot, erklärtDas Problem: nasse Füße durch die Naht
Traditionell werden Schuhschäfte mit der Sohle vernäht. Die Nahtlöcher sind bei nassem Untergrund die schwache Stelle: durch sie dringt Wasser in den Schuh ein. Nathan Swartz und seine Söhne suchten ab 1965 nach einem Weg, das zu verhindern.
Die Lösung: Einpressen statt Nähen
Die Swartzes überzeugten Goodyear, eine Gummisohle zu entwickeln, die das Einpressen aushielt. Im Spritzgussverfahren wird der Lederschaft in die Sohle eingepresst und dort unlösbar verbunden, ohne eine einzige Naht, die Wasser durchlassen könnte. In Deutschland darf Timberland seine Boots deshalb als "wasserfest" verkaufen, nicht nur als "wasserabweisend".
Der Test: Wasser im Stiefel
Um die Dichtheit zu prüfen, füllten die Swartzes die fertigen Stiefel mit gefärbtem Wasser und warteten. Kein Tropfen drang durch. Die ersten Stiefel wurden mit der Garantie "waterproof" auf den Markt gebracht, und hielten, was sie versprachen.
Nathan Swartz, ein Schuhmacher aus Odessa, wie der Yellow Boot entstand
Von der Emigration 1913 bis zur Schuhikone 1973Nathan Swartz wurde 1902 in Odessa im Russischen Kaiserreich geboren und emigrierte 1913 in die USA. Er begann als Lehrling bei einem Schuhmacher in Boston. 1952 kaufte er Anteile an der Abington Shoe Company in Massachusetts, 1955 übernahm er das Unternehmen vollständig. Die Idee für den wasserfesten Boot entstand 1965. Acht Jahre dauerte die Entwicklung. Das Ergebnis: der Original Timberland 8-Inch Boot, der 1973 auf den Markt kam und als wasserfest garantiert wurde. Ursprünglich für Arbeiter und Waldarbeiter gedacht, wurde er ein zufälliger Hit auf amerikanischen College-Campussen. Der Rapper Timbaland benannte sich nach dem Stiefel.
Nathan Swartz wird in Odessa geboren. 1913 Emigration in die USA.
Swartz erwirbt Anteile an der Abington Shoe Company in Massachusetts. 1955 vollständige Übernahme.
Idee: wasserfeste Stiefel durch ein neues Fertigungsverfahren. Acht Jahre Entwicklung folgen.
Der Original Timberland 8-Inch Boot kommt auf den Markt. Markenname eingetragen. Garantiert wasserfest.
Der 6-Inch Boot erscheint, drei Jahre später. Er wird zum ikonischsten Modell der Marke.
Das Unternehmen benennt sich offiziell in Timberland Company um.
Timberland bei Leiser: für wen und wofür?
Robuste Boots für Herren und Kinder, Stadtlook und OutdoorcharakterTimberland passt für Herren und Kinder, die robuste, wetterfeste Schuhe mit ikonischem Design suchen. Der Yellow Boot ist ein Statement-Stiefel, der zu Jeans genauso funktioniert wie zu einem Business-Casual-Look. Das Sortiment bei Leiser ist auf Boots und Schnürstiefel fokussiert, die klassischen Timberland-Modelle. Vergleichbare Marken für wetterfeste Outdoor-Boots: